Geschichte

Die Region rund um Fuschl am See hat eine lange Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Schon damals wussten die ersten Siedler das klare Trinkwasser und die Kraft der umliegenden Bäche zu schätzen, die sie zum Betrieb ihrer Mühlen nutzten. Wasser war damals nicht nur eine Lebensquelle, sondern auch ein Motor für die Entwicklung der Siedlung.

Die „Taverne zu Prunn“, später als Brunnwirt bekannt, erscheint erstmals im ältesten erhaltenen Urbar des Bischofs im Jahr 1215, als der Salzburger Erzbischof das Anwesen an den Bischof von Chiemsee anlässlich der Bistumsgründung verschenkte.

Seitdem ist der Brunnwirt ununterbrochen im Familienbesitz.

Der Brunnwirt war stets mehr als nur ein Wirtshaus.

Im Jahr 1788 wurde hier sogar ein kleines „Gäubad“ eingerichtet, in dem ein Bader aus Thalgau regelmäßig seine Behandlungen abhielt. Damit wurde der Brunnwirt zu einem wichtigen Zentrum für die Dorfgemeinschaft, das sich mit der Zeit auch auf medizinische Dienste konzentrierte.

Diese Tradition der Fürsorge und Gastfreundschaft hat das Haus zu einem kulturellen Mittelpunkt der Region gemacht.

Heute führen Gerti und Johannes Brandstätter den Brunnwirt mit Leidenschaft und dem Bewusstsein für die lange Tradition.

Die tiefe Verbundenheit zur Region und zur Familie ist in jedem Aspekt des Hauses spürbar. Was vor Jahrhunderten begann, wird heute mit viel Verantwortung und Herz weitergetragen.

Im Laufe der Zeit hat sich Fuschl am See vom ruhigen Bauern- und Fischerort zu einem beliebten Reiseziel entwickelt. Die Schönheit der Natur und die herzliche Gastfreundschaft ziehen heute Gäste aus der ganzen Welt an.

Der Brunnwirt ist Teil dieses Wandels.

Aus dem ehemaligen Bauern- und Wirtshaus ist ein Ort der Erholung geworden, mit modernen Ferienwohnungen, die höchsten Komfort bieten, ohne die Tradition zu vergessen. Diese Verbindung von Geschichte und zeitgemäßem Luxus verleiht dem Brunnwirt seinen einzigartigen Charme.